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3.04.08

Nachhaltige Entwicklung von Wohngebäuden der 1920er bis 1940er Jahre in Wachstumsregionen


Das Zusammentreffen ökonomischer, sozialer und technologischer Veränderungen ist gerade für die Raumordnung und Regionalplanung von großer Bedeutung. Die regional sehr unterschiedliche Wirtschaftsentwicklung in Deutschland zieht weitere Umstrukturierungsprozesse - z.B. hinsichtlich der Bevölkerungsbilanz, der Verteilung von Arbeitsplätzen und -einkommen, der sozialen Strukturen und letztendlich auch des Wohnungsmarktes - nach sich. Ferner mischt der viel diskutierte Begriff der Nachhaltigkeit und seine Verankerung in Planung und Politik die Karten neu. 

Flächenrecycling sowie der Erhalt und die Erneuerung der Wohnbausubstanz gewinnen für viele Gemeinden an Bedeutung. Letzterer Punkt bedeutet vor allem für Städte und Stadtregionen auch eine qualitative Verbesserung ihrer Stadtteile, Baublöcke und bestehender Gebäude, sowie insgesamt die Erhöhung der Wohnqualität und Attraktivität. Damit kann die Abwanderung ins Umland begrenzt bzw. sogar die Wohnbevölkerung in die Innenstadt bzw. innenstadtnahen Stadtviertel zurückgeholt werden.

Diese Maßnahmen spielen für diesen Bericht eine besondere Rolle. Es werden Chancen und Wege der Erneuerung bestehender Siedlungen aus den 1920er bis 1940er Jahre behandelt und mögliche Modernisierungsstrategien für gesamte Viertel und einzelne Wohngebäude aufgezeigt. 

Adressaten sind alle Raumakteure, insbesondere Bürger und Bauherren, mit dem Ziel sie über künftige Entwicklungen im Bereich des Wohnungsbestandes zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren. Da der Gebäudebestand in der Bundesrepublik sehr vielfältig ist, liegt der Schwerpunkt auf den historisch sehr spannenden Siedlungen der 1920er bis 1940er Jahre.

 

Von: KKQB

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