Wer heute eine Wohnung oder ein Wohngebäude älteren Datums erwirbt oder besitzt, wird sich neben der laufenden Instandhaltung auch mit dem Thema Modernisierung beschäftigen. Die Altbauten erfüllen oft nicht mehr die Anforderungen an die gestiegene Komfortansprüche. Die Vorstellungen von Wohnqualität ändern sich im Laufe der Jahre. Die Modernisierung erhöht in erster Linie die Wohnqualität für den Bewohner, gleichzeitig verlängert sie die Lebensdauer der Immobile und sichert mit einem zeitgemäßen Standard einen langfristig stabilen Wiederverkaufswert.
Um die Einsparpotenziale im Wohngebäudebereich zu erschließen, muss neben dem Neubau vor allem der Bestand in den Blickpunkt rücken. Der große Bedarf für durchgreifende energetische Modernisierungen erklärt sich schon daraus, dass rund 75 % des Wohnungsbestandes in Deutschland vor 1978 und damit vor Inkrafttreten der 1. Wärmeschutzverordnung errichtet wurden.
Die Erweiterung von Wohngebäuden kann grundsätzlich mit An- und Aufbauten oder dem Ausbau vorhandener Dachgeschosse umgesetzt werden und ermöglicht damit die Vergrößerung der vorhandenen Wohnfläche unter Nutzung des Gebäudebestandes. Damit verbunden ist die Chance, den Bestandes deutlich zu verbessern – insbesondere in gestalterischer Hinsicht.
Durch eine schallschutztechnische Verbesserung bestehender Wohngebäude entsteht zusätzlich eine nachhaltige Gebrauchswertsteigerung der Wohnungen. Da die Modernisierung des Wohnungsbestandes immer mehr an Bedeutung gewinnt, steigt auch das Interesse an den Möglichkeiten und Maßnahmen, wie der Schallschutz im Bestand wirksam verbessert werden kann.
Bei Kauf, Verkauf und Unterhaltung eines denkmalgeschützten Gebäudes oder Anwesens ist darauf zu achten, daß diese Liegenschaften unter dem Schutz des Gesetzes stehen.
Wirtschaftliches Planen und Bauen im Sinne der Nachhaltigkeit basiert auf einer Lebenszyklusbetrachtung.