Etwa drei Viertel der Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1978 errichtet und entsprechen damit – sofern sie nicht zwischenzeitlich modernisiert wurden – bei weitem nicht mehr den Anforderungen an einen zeitgemäßen Wohnkomfort. Mit wenigen effektiven Modernisierungsmaßnahmen kann der Wohnkomfort deutlich verbessert werden. So trägt eine energetische Modernisierung unmittelbar zur Verbesserung des Raum- und Wohnklimas bei und erhöht damit die Wohnqualität.
Wesentliche Kriterien für die Qualität von Gebäuden sind das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner. Behaglichkeit und Gesundheit werden hauptsächlich durch folgende Raumparameter bestimmt:
Die soziokulturellen Aspekte des Lebenszyklus von Gebäuden sind selten quantifizierbar, stellen jedoch eine wichtige Grundlage für die funktionelle Dauerhaftigkeit des Gebäudes dar.