Energieversorgung Mit der Verknappung der fossilen Ressourcen ist ein langfristiger Preisanstieg für die derzeit wichtigsten Energieträger – Gas, Öl, sowie indirekt auch Strom – verbunden. Das folgende Diagramm (Abb. 1) veranschaulicht die Entwicklung von Erdgas.
Eine energetische Bestandsaufnahme bewertet den Energieverbrauch des Hauses und die energetischen Schwachstellen des Gebäudes. In Abhängigkeit von den Gegebenheiten (Zustand des Gebäudes und der Anlagentechnik, Baukonstruktion, Anforderungen Denkmalschutz) kann man mit einer optimalen energetischen Sanierung von Wohngebäuden einen vergleichbar niedrigen Energiebedarf wie im Neubau erreichen. Bei der Bewertung des nachhaltigen Bauens ist die Wirtschaftlichkeit nicht das einzige Kriterium, vielmehr spielen auch die ökologischen Aspekte der Energieeinsparung und soziokulturelle Aspekte eine wichtige Rolle.
Beim heutigen Standard des Wärmeschutzes entfällt der weitaus größte Anteil an treibhausfördernden Schadgasen auf die Betriebsphase durch die Wärmeerzeugung (Heizung) sowie den Stromverbrauch. Deshalb kann insbesondere durch die Optimierung des Energiekonzeptes, die Wahl des Energieträgers und den Nutzungsgrad der Anlagentechnik, die Bildung von Treibhausgasen deutlich reduziert werden. Jeder Immobilieneigentümer sollte sich selbst und seiner Nachwelt zuliebe um die Senkung der CO2-Emissionen bemüht sein, da die langfristigen Folgen kaum abzuschätzen sind.